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Neues und Interessantes aus dem Hamburger Chorleben

Zukunftswerkstatt „Moin Chor!“

Zukunftswerkstatt am 18. September für Jugendliche zwischen 16 und 26

Die Hamburger Chorjugendszene stand in der Pandemie vor sehr großen Herausforderungen und Einschränkungen. Jetzt geht es darum, nach vorne zu blicken und jungen Menschen neue spannende Angebote anzubieten, um sie davon zu überzeugen, mehr Engagement in ihren schon bestehenden Chören zu erbringen und sie nachhaltig zu stärken.

Die Chorjugend Hamburg organisiert am 18. September 2021 für Jugendliche zwischen 16 und 26 Jahren die Zukunftswerkstatt „Moin Chor!“. Dieser Workshoptag hat das Ziel, junge Menschen als Chorsingende, Chorleitende, Chor-Organisierende und Projektgestaltende zu fördern und ihnen konkrete Tools an die Hand zu geben, damit sie sich aktiv an Proben und Chorprojekten beteiligen und so die Chorleitung unterstützen können. Dieser Workshop möchte neue Reize schaffen und jungen Sängerinnen und Sängern Möglichkeiten geben, sich auszuprobieren und neue Methoden in der Chorarbeit kennenzulernen.

In Kooperation mit der Deutschen Chorjugend werden Dozenten, u.a. der Chorleiter Alexander Grimm und die Chorleiterin Susan Lahesalu, die Workshops anleiten und vorab Materialien wie z.B Übe-Tracks zu Verfügung stellen. Alle inhaltlichen Ausarbeitungen in den Workshops werden anschließend zusammengefasst und allen Jugendchören im Chorverband Hamburg zur Verfügung gestellt und auf der Website des Chorverbandes veröffentlicht.

Wer kann mitmachen:
Grundsätzlich kann jede/r Interessierte zwischen dem 16. und 26. Lebensjahr mitmachen. Vorkenntnisse im Dirigieren sind nicht notwendig.

Aufbau:
Dieser Workshop teilt sich in drei Bereiche auf:

    1. Erarbeitung zweier Chorstücke
    2. Einführung ins Dirigieren / Vorstellung zweier unterschiedlicher Dirigiermethoden
    3. Projektmanagement und Aktivierung der Einbeziehung in Chororganisation

Zeit / Ort:
10:00 Uhr – 20:00 Uhr
HAW Hamburg, Berliner Tor 21, 20099 Hamburg

Anmeldung:
Vom 1. August 2021 bis zum 1. September 2021 können sich Interessierte bei der Jugendreferentin des Chorverbandes Hamburg, Ekaterina Klindworth anmelden.

 

Susan Lahesalu beim Dirigieren

Susan Lahesalu

Susan Lahesalu ist eine in Hamburg lebende estnische Dirigentin und Kulturmanagerin. Sie studierte Chor- und Orchesterleitung in Tallinn (Estland) bei Prof. Ants Üleoja und Prof. Jüri Alperten. Ihre Studien vertiefte sie innerhalb eines Auslandsjahres in Wien bei Prof. Erwin Ortner und Prof. Uroš Lajovic. Während des Studiums arbeitete Susan Lahesalu u.a. mit Ensembles wie dem Arnold Schönberg Chor, dem Pro Arte Orchester und dem Revalia Kammer-Männerchor.

Als Dirigentin baute sie erfolgreich zahlreiche Ensembles auf und leitete Chöre und Orchester als Gastdirigentin (Galaorchester unter Maestro Peeter Saul, Harjumaa Jugendorchester, Stadtteilchor Uue Maailma Segakoor, gemischter Chor Noorus).

Susan Lahesalu nahm an Meisterkursen bei Eric Ericsson, Eri Klas, Paavo Järvi und Leonid Grin teil. Sie bildet sich kontinuierlich weiter und besuchte u.a. Workshops bei Klaas Stock (NDR-Chor), Nigel Short (Tenebrae Choir), Sängern der Real Group, Morten Lauridsen sowie Martin Steidel.

Sie ist Alumni der Robert Bosch Stiftung, der Estonian Choir Association, Gründungsmitglied des European Cultural Youth Parliament Network und Delegierte im Musikausschuss des Hamburger Chorverbandes.

 

Alexander Grimm

Alexander Grimm

Alexander Grimm ist Gründer und Chorleiter der Hamburg Voices, Deutschlands größtem Pop- und Musicalchor und betreibt seit 2003 sein Gesangsstudio, in dem er Privatschüler, Ensembles und Bands coacht. Parallel zu seiner künstlerinsch-pädagogischen Arbeit absolviert er momentan einen Master für innovative Chor Leading an der Royal Academy Of Musik Aarhus/Aalborg, dem führenden Institut für Chorleitung in Europa und beschäftig sich intensiv mit dem Konzept „The intelligent Choir“ nach Jim Daus Hjernøe.

„The intelligent Choir“ ist eine innovative Methode zur Revolutionierung der herkömmli- chen Chorarbeit. Merkmale sind die Entstehung der Musik im Moment, gemeinsames Spiel mit musikalischem Material und auf individueller Ebene die Erweiterung sowohl der persönlichen Komfortzone als auch der musikalischen Fertigkeiten.