Aktuelles

Neues und Interessantes aus dem Hamburger Chorleben

Solidarisch gegen COVID 19 und für die Musik kämpfen

Senat beschließt Eckpunkte zum HH Schutzschirm

Liebe Mitglieder, liebe Musiker*innen, liebe Kolleg*innen,

die Corona-Pandemie hat uns fest im Griff. In Hamburg haben wir heute bereits 664 bestätigte Corona-Fälle. Unser Leben und unsere Arbeit vor allem auch im Kultur- und Musikbereich so wie wir es kennen ist aufgrund von Corona uns der damit einhergehenden Allgemeinverfügungen der Stadt nicht mehr möglich. Schulen, Kitas, Spielplätze Hochschulen, Konzerthäuser, Kinos, Musikschulen, Clubs, Einzehandel und vieles mehr ist geschlossen. Das ganze Musikleben und Musikwirtschaft befinden sich deswegen in einer existenzberohenden Situation. Viele Mitglieder kämpfen mit den Auswirkungen der Allgemeinverfügungen, die das Arbeiten für Kulturschaffende und Projekte verhindern.

Wir sind uns bewusst, dass diese Schließungen und Einschränkungen unseres sozialen Lebens notwendig sind, um die Infektionskette zu durchbrechen und die Infektion zu verlangsaen.

Dafür treten wir auch vehement ein! #flattenthecurve

Nicht weniger wichtig ist es, dass alle in Ihrer Existenz bedrohten Musikschaffenden, Kultureinrichtungen, Verbände etc. die notwendige Hilfen erhalten, um die Krise bewältigen zu können. Aus diesem Grunde bereiten wir im Moment eine Blitzumfrage vor, um die Ausfälle und Bedarfe die sich aus der aktuellen Situation ergeben benennen zu können.

Wir bitten Sie um Beteiligung.

Weitere Informationen finden Sie zeitnah auf auf der Homepage des LMR unter www.landesmusikrat-hamburg.de. Stand: Hamburg, 20.30.2020

1.) Soli-Aktionen und Nothilfen

Viele Soli-Aktivitäten in Hamburg sollen die Betroffenen zu unterstützen. Dies möchten wir voll unterstützen und Sie alle aufforden im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Betroffenen zu unterstützen.

Einige Soli-Aktionen finden Sie hier:

Neben dem Hamburger Schutzschirm gibt es noch weitere finanzielle Not- und Soforthilfe bei:

  • Nothilfe-Programm der GEMA für Mitglieder und Kunden vV. Weitere Infos hier.
  • 40 Mrd. Euro Solidaritätsfonds der Bundesregierung (in Planung) für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen
  • Hilfsmaßnahmen für Kultur und Kreativwirtschaft der BKM Hamburg
  • Soforthilfe der GVL: GVL-Berechtigte haben die Möglichkeiten für Honorarausfälle, die durch Covid-19-bedingte Veranstaltungs- oder Produktionsabsagen entstanden sind, eine einmalige Hilfe in Höhe von 250 Euro im Rahmen der sozialen Zuwendungen der GVL zu erhalten. Mehr Infos hier
  • Nothilfefonds der DOV: Die Deutsche Orchestervereinigung hat einen Nothilfefonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Alle Informationen hier.
  • Nothilfefonds der Deutschen Orchesterstiftung: Die Deutsche Orchesterstiftung hat einen Notfallfonds eingerichtet und einen Spendenaufruf gestartet. Infos zur Beantragung von finanzieller Unterstützung finden sich hier. Die Mitgliedschaft im DOV ist keine Voraussetzung)
  • Nothilfefonds von Crescendo: Das Musikmagazin Crescendo hat ebenfalls ein Hilfskonto eingerichtet. Musiker*innen können bis 500 Euro formlos per Mail beantragen. Alle Informationen hier.
  • Kurzarbeitergeld für Angestellte: Sofern Sie mindestens eine*n Mitarbeiter*in beschäftigen, können Sie Kurzarbeitergeld beantragen. Beim Kurzarbeitergeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60-67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns und erstattet der*m Arbeitgeber*in die
    Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden. Für die Beantragung von Kurzarbeitergeld müssen mindestens 10 Prozent der Belegschaft von einem erheblichen Arbeitsausfall betroffen sein. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Alle wichtigen Infos hier.

Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen auf der Homepage veröffentlicht.

2.) Hamburger Schutzschirm

Wir freuen uns sehr, dass seitens des Hamburger Senates heute erste Eckpunkte für einen „Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen“ beschlossen worden sind.

Ergänzend zu den Hilfen des Bundes bereitet der Senat weitere Maßnahmen für einen Hamburger Schutzschirm für Corona-geschädigte Unternehmen und Institutionen vor. Den ersten Entwurf eines entsprechenden Zehn-Punkte-Programms haben Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann und Kultursenator Dr. Carsten Brosda gestern vorgestellt. Das Paket wurde heute am 20.3.2020 in einer Sondersitzung des Senat verabschiedet. So soll ein schneller Startschuss für die Umsetzung gegeben werden. Beinhaltet sind eine Vielzahl von Maßnahmen, wie z. B. finanziellen Soforthilfen für Solo-Selbständige, Unternehmen, ein Hilfspaket der Behörde für Kultur und Medien i.H.v. 25 Mio. Euro sowie weitere Maßnahmen.

Der Landesmusikrat Hamburg sieht in dem Hamburger Schutzschirm ein starkes Signal. Auch für die Musikschaffenden und die ganze Branche.

Hier finden Sie die Eckdaten des Hamburger Schutzschirmes.

Hierbei sollen Landes- und Bundesprogramme verzahnt werden – d. h. beide Programme sollen direkt in Hamburg gewährt werden können. Die Entwicklung des Schutzschirmes soll dynamisch gestaltet und den Notwendigkeiten finanziell angepasst werden.

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