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Neues und Interessantes aus dem Hamburger Chorleben

Singen in Zehnergruppen ohne Abstand möglich

Liebe Chorvorsitzende, liebe Chorleiterinnen und Chorleiter,

dass sich in Hamburg zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten in der Öffentlichkeit ohne Mindestabstand treffen dürfen, gilt ja nun glücklicherweise schon ein paar Wochen. Wie ist es beim Singen? Bislang hieß es ja immer, dass bei Chören ein Mindestabstand von 2,5 Metern zwischen den einzelnen Sängern herrschen muss. Wir haben bei der Gesundheitsbehörde (Corona-Intendanz) nachgefragt und die Antwort erhalten, dass auch beim Singen Zehnergruppern gestattet seien!

Es wäre nur darauf zu achten, dass „die Gruppen regelmäßig gemeinsam proben und nicht zu jedem Termin willkürlich neu zusammengestellt werden“. Unter dieser Voraussetzung „ist ein Mindestabstand innerhalt der Gruppe nicht erforderlich.“ Der Mindestabstand zu den nächsten Zehnergruppen muss eingehalten werden. Er beträgt in geschlossenen Räumen 2,5 Meter, im Freien 1,5 Meter.

Es ist aber darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um den rechtlichen Rahmen handelt. Wie er in den einzelnen Chören ausgelegt wird, muss in jedem Fall innerhalb der einzelnen Vereine besprochen werden. Überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihren Sängern und Ihrer Chorleitung, ob Sie diese Regelung wahrnehmen oder lieber weiter mit Abstand zwischen den einzelnen Personen singen möchten. Die getroffenen Vereinbarungen sollten ins Schutzkonzept übernommen werden. Alle weiteren bekannten Regelungen wie Desinfektion und Dokumentation bleiben vorerst erhalten.

Diese Auskunft hat mich sehr gefreut. So kann die Raumproblematik etwas entschärft werden. Stimmgruppen dürfen wieder gemeinsam singen – das ist ein Fortschritt.

Ich wünsche Ihnen eine schöne spätsommerliche Woche mit fröhlichen Chorproben.

Angelika Eilers,
Präsidentin Chorverband Hamburg